Berlin/Rabat. Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft. München – Im Juni 2020 hat die Bundesregierung die nationale Wasserstoff-Strategie veröffentlicht. Denn mit seinem jungen Unternehmen „Hydrogenious Technologies“ hat er ein Verfahren entwickelt, um das Gas in einem Öl einzulagern. Zum Start hilft Deutschland Marokko beim Bau einer Elektrolyse-Anlage im Industriemaßstab. Grüner Wasserstoff ist bislang nicht wirtschaftlich Große Hoffnungen gibt es etwa in eine Anlage in Marokko: Das Projekt in Marokko werde die erste industrielle Anlage für "grünen Wasserstoff" in Afrika. Eine interessante, wenn auch fragile Initiative: das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) will im Rahmen einer jetzt unterzeichneten „Reformpartnerschaft“ mit Marokko die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung verstärken. „Wasserstoff ist das Erdöl der Zukunft“, sagt Daniel Teichmann – und er arbeitet daran, seine Prognose wahr zu machen. Aus dem Konjunkturpaket ist bereits bekannt, dass die Regierung rund sieben Milliarden Euro investieren will – und in erster Linie auf grünen Wasserstoff setzen möchten. Der Import von grünem Wasserstoff aus Nordafrika sei im Endeffekt nicht günstiger als die heimische Produktion, sagte Frank Merten vom Wuppertal Institut bei der Vorstellung der Studie. Die Strategie ist nicht ohne Tücken. Einer der Kernpunkte ist dabei – mittelfristig – der Import von Wasserstoff aus dem nordafrikanischen Staat für die Energieversorgung in Europa. In Marokko etwa machen fossile Energieträger derzeit rund 90 Prozent des Primärenergiemix aus und werden auch in 2030 noch tragende Rollen einnehmen. Und die marokkanische Agentur für nachhaltige Energie (MASEN) ihrerseits investiert bereits in ein Referenzprojekt zur Hybridisierung. «Grüner» Wasserstoff kann in vielfacher Hinsicht zum Klimaschutz beitragen. Berlin: (hib/JOH) Marokko zählt nach Angaben der Bundesregierung zu den Vorreitern bei erneuerbaren Energien und bietet besonders gute Voraussetzungen für die Produktion von grünem Wasserstoff. Zwar sei die Erzeugung grünen Wasserstoffs in Marokko billiger als in Deutschland, doch unter Einberechnung der Transportkosten revidiere sich dieser Effekt. Die Fraunhofer Gesellschaft bringt sich in Position und will sich an der geplanten binationalen Forschungs- und Entwicklungskooperation zwischen Deutschland und Marokko beteiligen. Daher sei sie auch eine 'Allianz zur Entwicklung des Power-to … von Christian Schaudwet. veröffentlicht am 11.06.2020 Länder mit großem Solarstrompotenzial sollen den Löwenanteil des deutschen Wasserstoffbedarfs decken. Die Zeitung erinnert daran, dass Marokko am Vorabend der Einführung seiner “Wasserstoff”-Vision ein Abkommen mit Deutschland, der größten Wirtschaftsmacht Europas, unterzeichnet hat. Noch hat er aber Pferdefüsse, für die Deutschland nun Abhilfe sucht. Deutschland schiebt Wasserstoff in Marokko an. Gemeinsam mit Marokko entwickle Deutschland nun die erste industrielle Anlage für grünen Wasserstoff in Afrika.
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